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Vergleiche

Was kostet Verleihsoftware? Monatliche Kosten im Vergleich

Zwischen 30 € bis über 900 € im Monat ist alles am Markt. Die vier Preismodelle im Vergleich, inkl. versteckter Kosten.

David Gstrein · · Aktualisiert: 12. Oktober 2026

Das Wichtigste in Kürze

Verleihsoftware kostet zwischen rund 30 und mehreren hundert Euro im Monat. Die Spanne erklärt sich weniger durch den Funktionsumfang als durch das Preismodell: Flat-Abos, Preis pro Fahrzeug, Umsatzprovision und Individuallösungen führen bei identischem Betrieb zu sehr unterschiedlichen Jahreskosten.

Der Monatspreis auf der Website ist dabei nur die halbe Wahrheit. Setup-Gebühren, Zahlungsabwicklung, kostenpflichtige Zusatzmodule und Vertragslaufzeiten entscheiden mit, was am Jahresende wirklich auf der Rechnung steht. Rechnen Sie deshalb immer die Gesamtkosten pro Jahr für Ihre konkrete Flottengröße, bevor Sie sich festlegen.

Die vier Preismodelle am Markt

PreismodellTypische KostenGeeignet fürHaken
Flat-Abo mit Paketstufen30–150 € / MonatBetriebe, die planbare Kosten wollenPaketgrenzen (Fahrzeuge, Benutzer) beachten
Preis pro Fahrzeug1–3 € pro Rad / Monatkleine Flottenwird bei Wachstum überproportional teuer
Umsatzprovision1–5 % pro Online-Buchung, oft plus GrundgebührEinsteiger mit wenig Umsatzbestraft Erfolg: mehr Umsatz, mehr Kosten
Individuallösungab 150 € / Monat, nach AngebotKonzerne, SonderanforderungenAngebotspreise schwer vergleichbar

Alle vier Modelle existieren am Markt nebeneinander, teils auch kombiniert. Gerade internationale Anbieter koppeln günstige Einstiegspakete gern mit einer Gebühr auf den Umsatz: Twice nimmt 1,5 % auf jede Zahlung, Bike Rental Manager 1,25 bis 2,5 % auf den Umsatz über einer Grenze (Stand Oktober 2026, Details im Vergleich). Das fühlt sich am Anfang fair an und wird genau dann teuer, wenn das Geschäft läuft.

Versteckte Kosten: Danach sollten Sie fragen

  • Setup- und Einrichtungsgebühren: Manche Anbieter berechnen für Einrichtung oder Datenübernahme einmalig dreistellige Beträge.
  • Zahlungsabwicklung: Die Gebühren des Zahlungsanbieters (etwa Stripe) fallen immer an. Kritisch wird es, wenn die Software zusätzlich einen eigenen Aufschlag pro Transaktion nimmt.
  • Zusatzmodule: Buchungs-Widget, Mehrsprachigkeit, weitere Standorte oder Statistiken sind nicht überall im Paket, sondern kosten teils extra.
  • Mehrwertsteuer: Viele Anbieter nennen Nettopreise. Prüfen Sie, ob noch MwSt. dazukommt.
  • Benutzerkonten: Ein Preis "pro User" summiert sich, sobald Saisonkräfte eigene Zugänge brauchen.
  • Vertragslaufzeit: Monatlich kündbar klingt gut, ist aber oft teurer. Bei Jahresverträgen zählt, ob der Preis bei Verlängerung stabil bleibt.

Rechenbeispiel: Ein Verleih mit 60 Rädern

Angenommen, ein Betrieb mit 60 Rädern macht 45.000 Euro Jahresumsatz, davon 30.000 Euro über Online-Buchungen. So unterscheiden sich die Jahreskosten je nach Modell:

  • Flat-Abo (149 €/Monat, jährlich abgerechnet): 1.788 € pro Jahr
  • Preis pro Fahrzeug (2 € pro Rad und Monat): 60 × 2 € × 12 = 1.440 € pro Jahr
  • Provisionsmodell (40 € Grundgebühr plus 3 % auf Online-Umsatz): 480 € + 900 € = 1.380 € pro Jahr, Tendenz steigend mit jedem gewonnenen Kunden

Im ersten Jahr ist das Flat-Abo das teuerste Modell. Der Unterschied entsteht beim Wachstum: Verdoppelt sich der Online-Umsatz, bleibt das Flat-Abo bei 1.788 Euro, während das Provisionsmodell auf über 2.200 Euro springt.

Wo Verleihtool preislich steht

Verleihtool hat einen einzigen Preis: 149 € pro Monat mit allen Funktionen, abgerechnet jährlich (1.788 €). Es gibt keine Paketstufen, keine Zusatzmodule und keine Umsatzbeteiligung. Alle Preise sind Endpreise, es kommt keine MwSt. dazu.

Enthalten sind Buchungsseite in fünf Sprachen, Buchungs-Widget, Online-Zahlung per Kreditkarte, Mietvertrag mit digitaler Unterschrift, Partnerbetriebe, Werkstatt, Saisonpreise, Gutscheine und Statistiken. Benutzerkonten und Standorte sind unbegrenzt. Die einzige Grenze sind 100 aktive Fahrräder, Zubehör zählt nicht mit. Größere Flotten bekommen ein Angebot.

Die Details stehen auf der Preisseite. Wie sich Verleihtool funktional von anderen Anbietern unterscheidet, zeigen die Vergleichsseiten zu Booqable, Rentware und weiteren Tools.

Empfehlung

Vergleichen Sie nie Monatspreise, sondern Jahresgesamtkosten für Ihre Flottengröße, inklusive aller Gebühren und Module. Fragen Sie jeden Anbieter konkret: Was kostet mich das erste Jahr mit X Rädern, Y Benutzern und Online-Zahlung, und was das dritte? Provisionsmodelle lohnen sich fast nur, solange der Online-Umsatz klein ist. Wer wachsen will, fährt mit einem festen Preis besser.

Autor

David Gstrein, Software-Entwickler und Gründer von Verleihtool

David Gstrein

Gründer von Verleihtool. Die Software entstand 2014 für einen Fahrradshop und ist heute bei Shops, Verleihern, Firmen und Hotels in mehreren Ländern Europas im Einsatz.

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