Hotel-Fahrradverleih

Buchungs-Widget auf der Hotel-Website: Wo der Gast das Rad wirklich bucht

Gäste buchen Räder nach der Zimmerbestätigung, am Anreisetag oder spontan beim Frühstück. Wo das Widget hin muss und was beim Hotel wegfällt.

David Gstrein ·

Das Wichtigste in Kürze

  • Hotelgäste buchen das Rad nicht vor der Reise, sondern nach der Zimmerbestätigung, am Anreisetag oder spontan mitten im Aufenthalt. Das Widget muss deshalb dort erreichbar sein, wo der Gast in diesem Moment ist: in der Bestätigungsmail, auf der Fahrradverleih-Seite und per QR-Code im Haus.
  • Der Gast wählt Rad und Zeitraum, gibt Namen und Zimmernummer ein. Keine Kaution, keine Kartendaten. Die Rezeption kassiert oder setzt den Betrag auf die Hotelrechnung.
  • Hotels ohne eigene Räder binden den Bestand eines Fahrradgeschäfts in ihr Widget ein. Der Gast bucht auf der Hotel-Website und wählt, ob er die Räder im Geschäft abholt oder ans Hotel geliefert bekommt.

Drei Momente, in denen der Gast bucht

Kaum ein Gast sucht sich ein Hotel aus, weil es Fahrräder hat. Er bucht das Zimmer, und die Räder werden später zum Thema. Aus Sicht des Hotels gibt es drei Momente, und jeder braucht einen eigenen Zugang zum Widget.

Nach der Zimmerbestätigung. Die Reise steht, jetzt wird geplant. Wer in der Buchungsbestätigung oder in der Mail vor Anreise einen Satz mit Link findet („Räder für Ihren Aufenthalt reservieren"), bucht oft gleich für mehrere Tage. Das ist der Moment mit den längsten Mietzeiten.

Am Anreisetag. Der Gast steht an der Rezeption, sieht die Räder vor dem Haus und fragt. Statt dass die Rezeption Verfügbarkeit und Preise erklärt, zeigt der QR-Code am Tresen das Widget. Der Gast sieht selbst, was morgen frei ist.

Spontan mitten im Aufenthalt. Sie hat sich den Wellness-Tag vorgenommen, er will raus. Um 9 Uhr am Frühstückstisch entscheidet sich, ob er um 10 Uhr auf dem Rad sitzt. Für diesen Fall zählt nur eines: Das Widget muss vom Handy aus in zwei Minuten durchgebucht sein, und es muss zeigen, ob überhaupt noch ein Rad frei ist.

Die Seite „Fahrradverleih" auf der Website ist in allen drei Fällen das Ziel. Gefunden wird sie aber nicht über die Navigation, sondern über den Link in der Mail und den QR-Code im Haus. Wer nur die Seite baut und auf Besucher wartet, wartet lange.

Was auf die Seite gehört

Die Seite braucht wenig: Räder mit Foto, Tagespreis und das Widget. Mehr nicht.

Der häufigste Fehler ist der Satz „Fahrräder erhalten Sie an der Rezeption". Er erzeugt genau die Nachfragen, die das Widget vermeiden soll: Gibt es E-Bikes? Was kostet das? Ist morgen noch eins frei? Mit 15 Rädern im Haus ist die Hauptsaison schnell ausgebucht, und die Rezeption beantwortet dieselbe Frage fünfmal am Tag. Das Widget zeigt Verfügbarkeit und Preis, der Gast sieht selbst, was geht.

Die Sprache erkennt das Widget am Browser des Gastes. Ein Gast aus Mailand sieht es auf Italienisch, ohne dass Sie etwas einstellen.

Was beim Hotel wegfällt

Ein Fahrradgeschäft muss sich absichern: Kaution per Karte, Ausweis, Vertrag. Das Hotel kennt seinen Gast bereits. Er hat ein Zimmer, seine Daten liegen vor, und er kommt am Abend zurück. Darum ist die Buchung im Hotel bewusst kürzer als im Geschäft.

  • Keine Kaution. Der Gast hinterlegt nichts.
  • Keine Online-Zahlung nötig. Der Preis steht im Widget, bezahlt wird an der Rezeption oder mit der Hotelrechnung beim Check-out.
  • Name und Zimmernummer reichen. Kein Konto, keine Registrierung.

Der Gast tippt keine Kartendaten am Handy ein. Für die Spontanbuchung am Frühstückstisch ist das der Unterschied zwischen „mache ich schnell" und „mache ich später", und später heißt meistens nie.

Hotels ohne eigene Räder

Nicht jedes Hotel will 15 Räder kaufen, warten und im Winter einlagern. Die Alternative ist das Fahrradgeschäft im Ort. Es stellt seinen Bestand ins Widget des Hotels. Auf der Hotel-Website stehen dann die Räder des Geschäfts, buchbar wie eigene. Der Gast merkt den Unterschied nicht, und er muss ihn auch nicht merken.

Bei der Buchung wählt der Gast, ob er die Räder im Geschäft abholt oder ans Hotel geliefert bekommt. Das Geschäft sieht die Buchung in seinem System und stellt die Räder bereit. Das Hotel hat keine Räder im Keller, keine Werkstatt und trotzdem den Fahrradverleih auf der Website.

Zwei Dinge halten dieses Modell im Alltag am Laufen. Jeden Morgen bekommt die Haustechnik eine Mail mit den Rädern, die heute bereitstehen müssen. Und wenn ein Gast mit einem platten Reifen zurückkommt, meldet das Hotel das Rad per Ticket an das Geschäft. Niemand telefoniert hinterher, das Rad ist bis zur Reparatur nicht buchbar. Wie die Rezeption Übergabe und Rückgabe ohne zusätzliches Personal abwickelt, steht im Artikel Fahrradverleih im Hotel ohne zusätzliches Personal.

Warum Verleihtool für Hotels

Verleihtool ist auf den Hotelfall eingerichtet, nicht nur auf den Fahrradladen.

  • Buchung mit Name und Zimmernummer, ohne Kaution und ohne Online-Zahlung. Abgerechnet wird über die Rezeption.
  • Räder eines Partnergeschäfts im eigenen Widget, mit Abholung im Geschäft oder Lieferung ans Hotel.
  • Morgenmail für die Haustechnik, Ticket ans Geschäft bei Reparaturen.
  • Widget in der Sprache des Gastes, ohne Einstellung.

Was ein Hotel sonst noch von Verleihtool hat, steht auf der Seite Fahrradverleih für Hotels. Die Abläufe zeigt die Demo.

Nächste Schritte

  1. Legen Sie die Seite „Fahrradverleih" an: Räder mit Foto, Tagespreis, Widget.
  2. Setzen Sie einen Satz mit Link in die Buchungsbestätigung und in die Mail vor Anreise.
  3. Hängen Sie den QR-Code an Rezeption, Aufzug und Frühstücksraum.

Das Widget auf der Website ist die Grundlage. Gebucht wird aber aus der Mail und vom Frühstückstisch aus.

Autor

David Gstrein, Gründer von Verleihtool

David Gstrein

Gründer von Verleihtool. Die Software entstand 2014 für einen einzelnen Verleihbetrieb und ist heute bei Verleihern in mehreren Ländern Europas im Einsatz.

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